Die operativen Herausforderungen des Bauwesens und der Generalunternehmer, die kein generisches ERP löst
Das Schweizer Bauwesen bewegt sich in einem der komplexesten normativen und operativen Umfelder: SIA-Normen, SUVA-Sicherheitsanforderungen, Nachweispflicht bei Subunternehmern und normierte Preisverzeichnisse, die präzise verwaltet werden müssen. Hinzu kommt die typische Struktur eines Schweizer Bauunternehmens: gleichzeitige Verwaltung mehrerer Baustellen, oft grenzüberschreitende Subunternehmer und Bauzwischenabrechnungen, die den Bauherren fristgerecht vorzulegen sind.
Das Ergebnis für diejenigen, die all das mit Excel und Word-Dokumenten verwalten, ist vorhersehbar: nicht in den Auftrag zurückverfolgbare Offerten, Kosten, die erst nach Abschluss der Arbeiten auftauchen, verzögerte Bauabrechnungen, nicht abgeglichene Subunternehmer, unbekannte Marge bei Bauabnahme.
Wo Schweizer Bau-KMU Marge verlieren
- Offerte von der Kommission getrennt: Die Offerte gewinnt, aber die tatsächlichen Kosten werden nicht in Echtzeit überwacht. Die Abweichung taucht erst nach Abschluss der Arbeiten auf.
- Nicht synchronisierte Bauabrechnungen: Der auf der Baustelle aktualisierte Fortschrittsstand trifft mit Verzögerung im Büro ein. Die Rechnungsstellung erfolgt auf Basis veralteter Daten.
- Subunternehmer ausser Kontrolle: Kosten der Drittfirmen werden manuell abgeglichen, oft verspätet und mit Fehlern.
- Verstreute Dokumentation: Pläne, Protokolle, SUVA-Fotos auf E-Mail, WhatsApp und verschiedenen Ordnern.
- Buchhaltung getrennt vom Auftrag: Die Marge pro Baustelle wird manuell berechnet, spät und mit Fehlertoleranz.